Ein kleines Abschiedsgrillen

Wie einige von euch vielleicht schon mitbekommen haben, muss die schöne Ethno-Sommerparty auf der Casino-Terasse in diesem Semester leider ausfallen. Der Grund dafür ist die aktuelle Raumverwaltung der Universität. Trotz einem offiziellen Antrag zur Raumnutzung und mehreren Nachfragen haben wir erst vier Tage vor dem geplanten Termin (letzter Freitag, der 11.7.) einen Kostenvoranschlag für die Raumnutzung bekommen. In den Wochen davor war es uns nicht möglich zu planen, da wir keine eindeutige Antwort bekommen haben. Bis heute haben wir keine Antwort erhalten, ob wir den Raum hätten nutzen dürfen, sondern nur wie viel uns die Nutzung kosten würde.

Hier eine Aufstellung der Kosten, die die Fachschaft für die Party hätte bezahlen müssen:
– 300€ für eine Aufsichtsperson (für volljährige Erwachsene?)
– 192€ für Reinigungspersonal während der Party (da dies angeblich bei allen Partys Standard
ist)
– 400€ eventuell anfallende Kosten für eine Endreinigung des Raumes (in den letzten Jahren
wurde der Raum am nächsten Tag von einem Mitarbeiter des Campus-Service abgenommen
und für sauber befunden)

Da bei der Sommerparty kein Gewinn gemacht wird, sondern nur Veranstaltungskosten gedeckt werden, kann die Fachschaft die verlangten Kosten leider nicht übernehmen. Die Fachschaft
arbeitet nicht kommerziell, verdient kein Geld und hat dementsprechend keine Mittel zur Verfügung für solche Posten. Würde die Fachschaft solche Kosten übernehmen, wäre entweder kein Geld für
andere Projekte vorhanden, oder die Getränke müssten zu deutlich teureren Preisen verkauft werden.

Doch die Kosten sind nicht der einzige Grund, warum wir die Party abgesagt haben. Wie bereits oben erwähnt, bekamen wir nie eine klare Antwort zur Raumnutzung, weshalb wir nie mit der Planung beginnen konnten. Einer der wichtigsten Gründe für die Absage ist auch, dass wir es aus Prinzip nicht einsehen die Party zu solchen Konditionen zu veranstalten. Dadurch versucht die Uni gezielt studentische Veranstaltungen vom Campus fern zu halten, indem sie uns hohe Kosten aufdrückt, eine Aufsichtsperson verlangt und uns damit wie unmündige Schüler behandelt. Wer mehr über die Situation wissen möchte, kann sich jederzeit gern bei der Fachschaft direkt oder elektronisch unter ethnologen-frankfurt@gmx.de informieren.

Da wir das Semester aber nicht ohne Party beenden möchten (und uns dem Druck der Uni auch nicht ganz kampflos beugen wollen) laden wir euch ein mit uns diesen Donnerstag ab 19 Uhr gemütlich auf der Wiese vor dem IG-Farben-Haus zu grillen. Die Fachschaft wird einige Kästen Bier und mehrere Grills stellen. Ansonsten wäre es schön, wenn alle eigene Verpflegung mitbringen würden.
Da in diesem Semester auch der erste Bachelor-Jahrgang des Instituts fertig werden wird möchten wir diesen Abend auch dazu nutzen noch einmal mit allen zu feiern.

Bis Donnerstag Abend,

die Fachschaft Ethnologie

Speeddating mit Studieninteressierten

Hallo zusammen,

die zentrale Studienberatung der Goethe-Universität veranstaltet in diesem Semester zum ersten Mal einen Nachmittag unter dem Motto „Schule Aus – Was Nun? Was Tun!“ für Studieninteressierte, die sich noch nicht für einen Studiengang entschieden haben.
Ein Angebot wird ein Speeddating mit Studierenden aus möglichst vielen Fachbereichen sein, damit sich die teilnehmenden Studieninteressierten ein besseres Bild von jedem dort vertretenden Studiengang machen können.
Dieser Workshop und das Speeddating findet 04.07.2014 von 16 – 21 Uhr statt. Die Fachschaft hat sich in ihrer Sitzung vom 18.06. dafür entschieden, niemanden zu diesem Termin bereitzustellen, sondern hofft auf Freiwillige, die Zeit, Lust und Freude daran haben Abiturientinnen und Abiturienten zu erzählen, wie das Ethnologiestudium für sie oder ihn ist.
Falls sich also jemand angesprochen fühlt dahinzugehen und die Ethnologie zu vertreten wäre es super, wenn diese Person vorher Kontakt zu uns aufnimmt, damit wir Bescheid wissen.

Meldet euch unter ethnologen-frankfurt@gmx.de wenn ihr teilnehmen wollt.

Teilnehmerbegrenzung in Seminaren ab dem nächsten Semester

Ab dem nächsten Semester wird es in den Pro- und Hauptseminaren eine starke Begrenzung der Teilnehmerzahlen geben. Das Institut hat hierzu eine Stellungnahme herausgegeben:

Stellungnahme des Instituts zur Begrenzung der Teilnehmerzahlen ab WS 2014/15

Die Fachschaft hat sich gegen diese Regelung ausgesprochen, da sie maßgeblich das Studium beeinflusst. Durch die starke Begrenzung wird es noch schwieriger als bisher Wunschkurse zu besuchen und sich frei zu bilden, zudem kann sich das gesamte Studium verzögern. Dies kann vor allem für Bafög-Empfänger ein Problem sein.

Tagesordnungspunkte für die Fachschaftssitzung am Mittwoch den 11.06.2014

Hallo zusammen,

es ist wieder dringend Zeit für eine Fachschaftssitzung am Mittwoch. Wir haben am vergangenen Freitag mit Studierenden aus dem Arbeitskreis Akkreditierung gesprochen, die uns in der aktuellen Studiensituation des BA Ethnologie einige Informationen gegeben haben, die wir Mittwoch Abend erörtern wollen.

Tagesordnungspunkte für die Fachschaftssitzung am Mittwoch den 11.06.2014

Enjoy the sunshine!

Tagesordnungspunkte für die Fachschaftssitzung am 4.6.2014

Hallo zusammen,

zunächst einmal möchten wir uns bei allen bedanken, die gestern zur Vollversammlung erschienen sind und sich sehr aktiv an der Diskussion um die brennenden Themen beteiligt haben. Wir werden über kommende Entwicklung berichten und wenn nötig noch eine Vollversammlung einberufen.

Erstmalig trifft sich das Protestplenum zur Abstimmung untereinander morgen nachmittag den 4.6.2014 um 16 Uhr c.t. im Fachschaftsraum 0.554
Außerdem haben wir für euch die Tagesordnung für die Fachschaftssitzung morgen Abend (18 Uhr c.t.) veröffentlicht und möchte euch herzlich zur Sitzung morgen Abend einladen!

—> Tagesordnung 4.6.2014

Beste Grüße und bis Mittwoch Abend!

Stellungnahme der Fachschaft Ethnologie zur Einführung einer Zulassungsbeschränkung für das Fach Ethnologie im Bachelorstudiengang

Liebe Studierende,

zu Beginn der letzten Woche, am 06. Mai 2014, wurde die Fachschaft Ethnologie überraschend darüber informiert, dass die Möglichkeit besteht zum Wintersemester 2014/2015 ein Numerus Clausus für den Bachelorstudiengang Ethnologie einzuführen.
Wir, von der Fachschaft Ethnologie, sprechen uns hiermit deutlich gegen einen NC für den Bachelorstudiengang aus. Ein Numerus Clausus ist ein rein statistischer Wert, der keine Aussage darüber trifft ob ein Mensch befähigt ist Ethnologie zu studieren oder nicht.

Der Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife befähigt bereits zu einem Studium an jeder deutschen Hochschule und damit auch zum Ethnologiestudium. Der NC ist somit überflüssig. Zudem hat die Durchschnittsnote der BewerberInnen keine Aussagekraft über deren Qualitäten, welche für das Studium der Ethnologie notwendig sind.
Die Fachschaft Ethnologie fordert, dass am Frankfurter Institut für Ethnologie weiterhin alle Menschen die Möglichkeit haben zu studieren, und zwar frei von auferlegten Einschränkungen. Bildung sollte immer frei zugänglich sein und allen interessierten Menschen offen stehen, ganz im Sinne der Chancengleichheit. Zudem können die Abiturnoten keine Aussage über die Befähigung zum Ethnologiestudium liefern, da kein entsprechendes Fach in den Schulen gelehrt wird.

Kein Schulfach steht annähernd in Verbindung zu den Inhalten unseres Faches und es ist somit ineffektiv AbiturientInnen nach diesen zu bemessen. Für unser Fach sind andere Qualitäten wichtiger und aussagekräftiger als pures Schulwissen. In unserer Fachkultur wird qualitative Forschung höher geschätzt als quantitative, wieso also sollten wir unsere zukünftigen Studierenden nach diesem Kriterium auswählen.
Ethnologie ist ein Fach, welches soziale Kompetenz benötigt. Die Intelligenz eines Menschen und dessen Fähigkeit zur zwischenmenschlichen Interaktion kann man nicht mit Schulnoten bemessen. Statt einem NC fordert die Fachschaft dagegen eine Aufstockung des Lehrpersonals durch die Hochschulleitung, um somit die Lehre und Qualität des Studiengangs zu sichern.
Als Fachschaft können wir nicht zustimmen zukünftigen Studierenden das Studium unseres Faches zu verwehren, indem man sie auf eine Note reduziert und den Mensch vollkommen missachtet.

Die Fachschaft Ethnologie
Frankfurt am Main, 12.5.2014

Zum offenen Brief an das Studentenwerk

Liebe Studierende,

wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt sind die Preise in allen Mensen und Cafeterien signifikant gestiegen. Ob beim Kaffee, den Tellern für den großen Appetit oder dem Dessert, überall wurden die Preise erhöht.
Die Universität begründet diesen Anstieg mit den jährlich steigenden Lebensmittel- und Personalkosten. Die gestiegenen Preise mit ökonomischen Zwängen zu begründen ist sachlich nicht richtig.
Der Allgemeine Studierendenausschuss der Goethe-Universität Frankfurt am Main hat vor einer Woche einen offenen Brief an das Studentenwerk Frankfurt verfasst, dem sich bereits viele Fachschaften der Goethe-Universität angeschlossen haben.
Die Fachschaft Ethnologie hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, dem offenen Brief des AStAs zu folgen und ruft hiermit alle Studierenden der Ethnologie zum Boykott der Mensen und Cafeterien auf.
Wir möchten euch an dieser Stelle besonders daran erinnern, dass ihr die Möglichkeit habt bei uns im Fachschaftsraum im IG. 0.554 Wasser zu kochen, den Ofen und die Mikrowelle zu benutzen, um euch euer Essen warm zu machen.

Guten Appetit,


eure Fachschaft

Start ins Sommersemester ’14

Hallo zusammen,

die Sonne lacht, draußen gedeiht und wächst alles, die erste Vorlesungswoche hat begonnen und das erste Fachschaftstreffen des neuen Semesters liegt hinter uns. Die Fachschaft wünscht allen Studierenden einen guten Start ins Sommersemester 2014.

Wir hoffen, dass sich eure gesteckten Ziele und Wünsche für dieses Semester erfüllen und wenn etwas doch einmal nicht nach Plan läuft, dann schaut bei uns im Fachschaftsraum 0.554 im IG-Farben Gebäude vorbei und sprecht uns an, oder kühlt euch einfach von der Sonne etwas ab, denn der Sommer naht.

Mainzer Ethnologin wird zum Chief in Ghana

Es war das erste Mal, dass im nordghanaischen Nandom der Titel ‘maalu naa’ vergeben wurde – und zwar an Univ.-Prof. Dr. Carola Lentz vom Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Der Titel macht sie zu einer Art Häuptling oder genauer gesagt zum “development chief” einer Region, die knapp 100 Siedlungen und 50.000 Einwohner umfasst.”

Zum Magazin der JGU Mainz: Mainzer Ethnologin wird zum Chief in Ghana

MDR Figaro trifft…Thomas Hauschild

MDR FIGARO trifft Prof. Thomas Hauschild – Professor für Ethnologie und kulturvergleichende Soziologie Universität Halle-Wittenberg. Prof. Hauschild ist fest davon überzeugt, dass das Fach noch nie so stark war, wie heute. Must hear!


MDR Figaro trifft…Prof. Thomas Hauschild

Eine Lebensweisheit von Thomas Hauschild aus diesem Interview: “Immer cool bleiben”  ;-)

Feier anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl

Liebe Studierende,

am kommenden Mittwoch den 12. Februar 2014 findet die Feier des Instituts anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl statt. Auch Studierende sind dazu herzlich eingeladen und können sich gerne auch am Kuchenbuffet beteiligen.

Die Feier findet im Casino im Renate-von-Metzler-Saal, Raum 1.801 von 12 – 14 Uhr statt. Die Liste zum Eintragen für eure Beiträge zum Kuchenbuffet findet ihr hier: Schmackofatz

Eure Fachschaft

Prof. Kohl

Eine Legende geht – Prof. Kohls letzte Vorlesung

Wie ihr alle hoffentlich schon erfahren habt, wird Prof. Dr. Kohl nach diesem Semester in den Ruhestand gehen. Um ihn angemessen als Studierendenschaft zu verabschieden, haben wir geschlossen seine letzte Vorlesung zur Einführung der Ethnologie besucht. In dieser letzten Lesung gab uns Prof. Dr. Kohl einen Ausblick darüber wie sehr sich die Ethnologie verändern wird. In der Rückbetrachtung ist für ihn das Fach eines der wenigen, welches sich so stark selbstkritisch gewandelt hat und sagt ihr eine spannende Zukunft voraus.


Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl hat seit 18 Jahren in Frankfurt gelehrt und geforscht und ist Direktor des Frobenius-Instituts. Mit ihm geht ein wichtiger Teil des Instituts und einer der bekanntesten deutschen Ethnologen. Unsere besten Wünsche begleiten Prof. Kohl zum Eintritt in die Pensionierung sowie viele schöne Jahre im Ruhestand wünscht ihm,


die Fachschaft Ethnologie